Robert Breer – Pionier der bewegten
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25.10.11 13:27 Abgelegt
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Kunst und Kultur

Robert
Breer, 1926 in Detroit geboren und im August 2011 gestorben, kam
als ausgebildeter Maler 1949 nach Paris und machte sich dort als
Vertreter der «kalten Abstraktion» einen Namen. Schon in den frühen
fünfziger Jahren begann er, seine Kompositionen zu mobilisieren –
zunächst, indem er sie auf Kartothek-Karten zum Daumenkino
verarbeitete, später, indem er mit einer 16-Millimeter-Kamera
experimentierte. Seine Künstler-Kollegen bewunderten Breer als
fleissigen, unermüdlichen Innovator, der sich immer eigenständig
weiter entwickelte, ohne Rücksicht auf gängige Moden und
Erfolgsrezepte. Einem breiten Publikum wurde der Sohn eines
Ingenieurs, der selbst eine zeitlang Maschinenbau studiert hatte,
erst 1970 bekannt, als er an der Weltausstellung in Osaka den
spektakulären Pepsi-Pavillon mit seinen «Floats» bevölkerte. Das
Museum Tinguely in Basel zeigt vom 26. Oktober 2011 bis zum
29.1.2012 die erste umfassende Darstellung von Breers Lebenswerk in
der Schweiz: Gemälde, Filme und Skulpturen. Die in Basel von Andres
Pardey kuratierte Schau, die zuvor schon im BALTIC, Centre for
Contemporary Art in Gateshead (GB) zu sehen war, gibt einem
grossartigen Werk, das hierzulande bisher erst wenig bekannt war,
starke Konturen und schliesst eine Lücke in der Rezeption der
kinetischen Kunst. Zur Ausstellung erschien ein Katalog mit
kenntnisreichen Aufsätzen der Kuratoren und der Basler
Medienwissenschaftlerin Ute Holl. Eine ausführliche Besprechung der
Ausstellung und des Katalogs steht hier…
Tags:Robert Breer, Jean
Tinguely, Kinetik, Abstraction froide, Galerie Denise René, Andres Pardey, Roland
Wetzel